Die besten Aquariumfische für Einsteiger (Teil 1)

admin | Haltung/Pflege, Neuigkeiten
20 Jul 2012

Als Anfänger hat man nicht nur viele Fragen rund um’s Aquarium kaufen, sondern weiß auch bei der Fischauswahl oftmals nicht weiter. Dabei sollte die Bestimmung der Zierfische nach Möglichkeit an erster Stelle stehen und den Grundstein für alle weiteren Überlegungen bilden.

Anfänger bevorzugen pflegeleichte Fische

Natürlich gibt es nicht DIE Anfängerfische, welche genau richtig für Einsteiger sind. Aber es gibt eine ganze Reihe Süßwasserarten, die Dank verhältnismäßig geringen Anforderungen an ihre Umwelt und weiteren Kriterien besonders pflegeleicht sind. Wir haben eine kleine Liste zusammengestellt, in der wir besonders pflegeleichte und somit für Einsteiger geeignete Fische vorstellen:

Siehe auch:  Fischarten-ABC Für Aquarisik-Einsteiger

 Guppys

Wenn man von typischen Einsteiger-Fischarten spricht, dann stehen die Guppys oftmals an vorderster Stelle. Die kleinen Zahnkarpfen sind in der Aquaristik sehr beliebt und verbreitet, vor allem die Männchen mit ihren besonders farbenfrohen Schleierschwänzen finden bei Fischliebhabern großen Anklang. Guppys sind nicht nur vergleichsweise preiswert, sondern auch pflegeleicht. Sie kommen mit einer größeren Bandbreite an Wasserwerten zurecht als viele andere Arten, benötigen kein spezielles Futter und lassen sich gut mit vielen anderen Arten vergesellschaften .

Als lebend gebärende Fischart vermehren sich Guppys besonders schnell. Deshalb sind sie entweder für größere Aquarien geeignet, oder sollten in kleinen Aquarien nur in einem Geschlecht, also männlich oder weiblich, gehalten werden.

Platys

Auch die Platys gehören zu den Zahnkarpfen und weisen entsprechend eine Reihe von Gemeinsamkeiten in ihrer Charakteristik auf. Sie sind ebenfalls lebend gebärend und kaum weniger vermehrungsfroh als die Guppys. Deshalb empfiehlt sich auch hier ein größeres Becken, wobei beachtet werden sollte, dass auf ein Männchen mehrere Weibchen kommen sollten, um Konflikte zu vermeiden.

Ansonsten verhalten sich Platys ruhig und stören sich nicht großartig an anderen Fischarten. Auch die Fütterung gestaltet sich einfach, da sie wie die Guppys nahezu alle fressen. Platys mögen Aquarien in denen eine geringe Strömung herrscht und die ihnen ein paar Verstecke durch dichte Bepflanzung bieten.

Schwertträger

Ein weiterer Vertreter der Zahnkarpfen. Schwertträger brauchen auf jeden Fall größere Aquarien ab einem Volumen von mindestens 120 Litern, da vor allem die Weibchen bis zu 12 cm lang werden können. Zudem kommt es zwischen männlichen Schwertträgern des Öfteren zu Jagdszenen seitens der dominanten Männchen, für die ausreichend Platz und einige Versteckmöglichkeiten in Form von Pflanzen vorhanden sein sollten. Als Verhältnis von Männchen zu Weibchen empfiehlt sich drei zu zwei.

Abgesehen davon sind die Schwertträger ähnlich pflegeleicht wie Platys und Guppys und nehmen fast jedes Futter auf.

Blaue Fadenfische

Die Blauen Fadenfische gehören zu den pflegeleichtesten Labyrinthfischen. Zu ihren Eigenschaften zählt, dass sie regelmäßig an die Wasseroberfläche kommen um Sauerstoff zu atmen. Daher sollte eine Abdeckung vorhanden sein, die dafür sorgt, dass die Lufttemperatur in etwa der des Wasser entspricht. Desweiteren sollte man den ruhigen Charakter der Blauen Fadenfische berücksichtigen und sie daher nicht mit sehr agilen und hektischen Fischen vergesellschaften, da er sehr ängstlich darauf reagiert. Er hält sich gerne im Schatten auf und benötigt hierfür Schwimmpflanzen.

Bei Wasserwerten sind sie sehr anpassungsfähig und auch beim Futtern vielseitig. Beachten sollte man, dass Blaue Fadenfische am besten paarweise oder im Verhältnis von einem Männchen zu zwei Weibchen gehalten werden.

 Metallpanzerwelse

Der Metallpanzerwels ist ein Schwarmfisch und wird bis zu 7 cm lang. Am besten sollte er mit ein paar Artgenossen (ab zehn Fischen) gehalten werden. Sie bevorzugen ein abwechslungsreiches Aquarium mit vielen Steinen, Wurzeln und Blättern, aber auch größere Bodenflächen mit Sand.

Metallpanzerwelse sind Allesfresser und fressen gerne Flocken und Tabletten. Ein positiver Effekt ist, dass sie sich bei zuviel Futter wie beispielsweise abgesunkenen Flocken um die Reste kümmern und somit für Sauberkeit sorgen.

 

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