Der Wasserwechsel beim Aquarium

admin | Haltung/Pflege, Neuigkeiten
14 Jul 2012

Noch immer gibt es einige Fischhalter, die ihre Fische lieber im scheinbar ehrwürdigen Altwasser schwimmen lassen, anstatt regelmäßig das Wasser zu wechseln – ganz wie es in der Natur sei. Doch diese Ansicht ist veraltet und falsch. Wer nicht regelmäßig sein Wasser wechselt, gefährdet schnell die Gesundheit seiner Tiere.

Darum sollten Sie regelmäßig das Wasser wechseln

Auch wenn sich viele Aquaristen gerne der Illusion hingeben – das eigene Aquarium hat wenig mit der tatsächlichen Natur zu tun. Gerade deswegen darf man nicht davon ausgehen, dass sich das Aquarium-Wasser stetig selbst erneuert bzw. „sauber hält“. Der Ketten der verschiedenen Stoffwechsel sind nicht in sich geschlossen, wie es in der Natur geschieht. Stattdessen fallen mit der Zeit einige Produkte an, welche die Werte des Wassers ändern können – und letztlich Ihren Fischen schaden.

 

Teilwasserwechsel helfen

Damit Ihren kleinen Freunden dieses böse Schicksal erspart bleibt, sollte regelmäßig ein gewisser Teil des Wassers erneuert werden. Das Wichtigste dabei im Überblick:

  • Wie oft wird das Wasser gewechselt?
    Folgende Faktoren spielen hierbei eine Rolle: Einmal die Größe des Beckens, die Anzahl der Fische und die Fischarten. Je kleiner das Becken und je größer die Fisch-Dichte, desto häufiger sollte gewechselt werden. Als Ausgangswert kann man sagen, dass ein Aquarium Wasserwechsel alle 10 – 14 Tage erfolgen sollte, eher häufiger. In Abhängigkeit von den Faktoren, lassen sich dabei ein paar Tage addieren oder abziehen.
  • Wie viel Wasser wird gewechselt?
    In der Aquaristik gilt prinzipiell die Faustregel, dass etwa 30 Prozent bzw. ein Drittel des Aquariumwassers gewechselt werden sollte. Damit fährt man in der Praxis gut, vor allem wenn man sich an oben genannte Zeitabstände hält.
  • Welche Hilfsmittel benötige ich?
    Sofern die Aquariumgröße nicht allzu riesig ist, genügen Schlauch und Eimer für den Aquarium Wasserwechsel.
  • Wie läuft der Wechsel ab?
    Das Wasser wird mit den Schlauch in den Eimer entleert. Dabei können Sie entweder entsprechende Schläuche mit Ansaugevorrichtungen im Fachhandel kaufen, oder einfach einen normalen Schlauch an beiden Enden mit der Handfläche oder dem Daumen  verschließen. Das Ende, welches im Aquariumwasser liegt, wird zuerst freigegeben, dann das welches in den Eimer zeigt. Das Wasser sollte nun laufen, sofern der Eimer richtig unterhalb des Aquariums positioniert ist.
  • Welches Wasser benutze ich zur Aufbereitung? Normales Leitungswasser genügt in den meisten Fällen. Wichtig hierbei: Vergewissern Sie sich vorher, das Ihr Leitungswasser über eine geeignete Qualität (ph-Wert, Härte) verfügt. Außerdem sollte die Temperatur das hinzugefügten Wassers derjenigen im Aquarium entsprechen, damit die Fische keinen Schock erleiden. (Abweichung nicht größer als 1-2 Grad Celsius).

 

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