5 häufige Fehler beim ersten Aquarium

admin | Einrichtung und Zubehör, Neuigkeiten
22 Aug 2012

Aller Anfang ist schwer. Insbesondere Einsteiger der Aquaristik sollten sich sorgfältig informieren, da ein Fehler unter anderem über Leben und Tod der neuen Lieblinge entscheiden kann. Mit ein paar Tipps und einem offenen Ohr für Hinweise des Zoofachhändlers kann jedoch eigentlich nichts schief gehen.

Aquarium / Fische kaufen

Jeder freut sich auf den Kauf des ersten Aquariums. Klar, dass auch so schnell wie möglich Leben in die Bude kommen soll. Doch zum Wohl der Fische werden zwischen Beckenkaufen und Fischkaufen einige Wochen vergehen. Das Ökosystem muss sich erst einspielen und bestimmte Mikroorganismen müssen zu wirkungsvollen Kulturen heranwachsen. Nur mit einem funktionierenden System „Aquarium“ ist das Überleben der neuen Lieblinge möglich.

Standort

Der Standort des Aquariums ist natürlich eine wichtige Vorüberlegung. Es sollte auf eine ebene, gerade Unterfläche gestellt werden. Oft wird ein „Aquariumschränkchen“ aus dem Handel oder ein altes Schränkchen aus dem Keller verwendet. Das ist praktisch, da dort direkt Zubehör wie Futter, Reinigungshilfsmittel und Fachliteratur aufbewahrt werden kann. Es sollte jedoch auf die Stabilität des Schränkchens geachtet werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist ebenfalls zu vermeiden. Sie fördert das Algenwachstum.

Friede, Freude, Aquarium

Bei Gesellschaftsaquarien ist der Besatz der Fische von fundamentaler Bedeutung. Dabei geht es nicht nur darum, zu verhindern, dass sich die Fische gegenseitig auffressen (bzw. eine Art die Andere ausrottet). Jede Art hat ihre eigenen Verhaltensweisen. Schwarmfische verstecken sich beispielsweise am liebsten zwischen den Pflanzen. Daneben sollten Fische in Anbetracht gezogen werden, die unterschiedliche Zonen bewohnen. Bodennähe, Mittelwasser und Oberflächennähe sind unterschiedliche Nischen, die von unterschiedlichen Arten bevölkert werden.

Dekoartikel

Titanic und Atlantis machen sich im Wohnzimmer selbstverständlich hervorragend. Diese Dekoartikel sind darüber hinaus eine optimale Rückzugsmöglichkeit für die Aquariumsbewohner. Es muss aber darauf geachtet werden, dass das versenkte Objekt für Aquarien geeignet ist. X-beliebige nicht-geeignete Dekorationen können Lackpartikel, Klebstoffe oder sonstige giftige Substanzen ins Wasser abgeben. Auch natürliche Gegenstände sind mit Vorsicht zu genießen. Eine Wurzel aus dem Wald wird zu modern beginnen und Muschelschalen aus dem Urlaub geben Kalk ab und härten somit das Wasser.

Überfütterung

Ein häufiger, gut gemeinter Fehler ist das Überfüttern. Fische sind keine wirklichen Genießer. Nach einer Fütterung sollte innerhalb drei Minuten kein Futter mehr zu sehen sein. Alles andere ist zu viel gefüttert. Wer die Wasserqualität häufig prüft, kann damit nichts kaputt machen. Es ist aber unnötig und fördert das Schneckenwachstum. Auch Blaualgen können sich durch regelmäßige Überfütterung vermehrt bilden. Bei extremen Überfütterungen beginnt das Wasser zu faulen, und dadurch zu stinken.

 

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