Fischarten-ABC für Aquarisik-Einsteiger

admin | Allgemein
3 Sep 2012

Was sind die  perfekten “Anfängerfische” ? Erfahrene Aquarianer wissen, dass diese Bezeichnung im Prinzip unsinnig ist. Jeder Fisch hat seine eigenen Anforderungen und ohne Sorgfalt bei der Pflege geht es nicht.

Sehr wohl kann der Aufwand und die Schwierigkeit jedoch von Art zu Art unterschiedlich ausfallen. Folgendes Verzeichnis listet die bekanntesten Fischarten, die auch für Neulinge eine machbare Herausforderung darstellen.

 

Fischverzeichnis für Anfänger

Antennenwelse

Foto: JanRehschuh unter cc-by-sa

Der Antennenwels stammt aus dem Süden Mexikos bis aus Nordargentinien. Dieser Bodenfisch gehört zu der Gattung der Harnischwelse. Mit ihren Barteln tasten sie den Boden nach Nahrung ab und beidienen sich am abgesunkenen Buffet. Daher sind Antennenwelse für das Ökosystem Aquarium nahezu unabkömmlich. Bleiben zwischen den Reinigungen zu viele Nahrungsreste übrig, sorgt dies für eine extreme Förderung der Schneckenpopulation. Antennenwelse können einzeln gehalten werden. Als Paar oder Gruppe zeigen sie keinerlei Aggressionen. Werden zu viele Milchner (Männchen) in begrenztem Raum gehalten, kann es zur Revierbildung kommen. Sie werden bis zu 15 Zentimeter groß.

Black Molly

Foto: Lipin unter cc-by-sa

Der Black Molly gehört zu den Spitzmaulkärpflingen. Seinen Namen trägt er aufgrund seines pechschwarzen Schuppenkleides mit samtigem Glanz. Der Zierfisch stammt aus Mittelamerika und ist abgesehen von Temperaturschwankungen sehr robust. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Nahrung für den Black Molly unter anderem aus pflanzlichen Produkten besteht. Ein bisschen Gemüse kann von Zeit zu Zeit nichts schaden. Diese friedliebende Art pflanzt sich mehrmals pro Jahr fort. Die Aufzucht benötigt eine üppige Vegetation, um sich in den ersten Wochen zu verstecken. Männchen werden bis zu 6 Zentimeter groß, Weibchen erlangen 10 Zentimeter.

Blau Fadenfische

Der Blaue Fadenfisch wird ca. bis zu 13 Zentimeter groß. Er stammt aus Mittelamerika und ist bezüglich seines Wassers recht tolerant. Artgenossen und Artfremden begegnet er unter Umständen weniger zuvorkommend. Deshalb sollten Blaue Fadenfische nur in größeren Becken gehalten werden. Es ist ungefährlich, diese Fischart mit Bodenfischen zusammen in Gesellschaftsbecken z halten. Bei allen anderen, insbesondere quirlige Barben, Skalare, etc. ist im Vorfeld der Fachhändler um Rat zu fragen. Seine Zeichnung ist durch Marmorierungen sehr individuell. Schwimmpflanzen sind zur Zucht empfehlenswert, da es sich bei diesem Vertreter um einen Schaumnestbauer handelt.

Blutsalmler

Foto:MerlinSenger unter cc-by-sa

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich beim Blutsalmler um einen Fisch, der sich zu behaupten weiß. Obwohl er als Schwarmfisch angesehen wird, macht er auf kleinere, schwächere oder kranke Fische Jagd. Große Becken reduzieren die Aggressivität. Charakteristisch sind die rötliche Färbung seines Schuppenkleides, die schwarze Rückenflosse und der dunkle Fleck hinter dem Kiemendeckel. Wer dem Fisch die Freude eines dunklen Bodengrundes und einer üppigen Vegetation macht, wird mit einer intensiven Färbung belohnt. Dadurch drückt der Blutsalmler seinen Gemütszustand aus. Er wird bis zu 4 Zentimeter groß und ernährt sich von Lebend- und Trockenfutter.

Dornaugen

Foto:Soulkeeper unter cc-by-sa

Dieser schlangenförmige Bodenfisch stammt ursprünglich aus Südostasien und wird bis zu 12 Zentimeter groß. Der Bodenfisch ist sehr leicht zu halten und benötigt ein großes Becken, da er sich nur in größeren Gruppen (ab 8 Tiere) wohlfühlt. Seine Zugehörigkeit zu den Schmerlenartigen veranlasst ihn, Jagd auf Schnecken und andere Wirbellose zu machen. Fische werden von ihm nicht attackiert. Ganz im Gegenteil zeigt er ein eher zurückgezogenes Verhalten. An das Wasser stellen sie keine besonderen Ansprüche. Die Temperatur sollte um die 27 °C liegen, wobei 2-3 Grad Abweichung durchaus toleriert werden.

Gardners Prachtkärpfling

Foto:Violaine2 unter cc-by-sa

Ein sehr lebhafter Vertreter der pflegeleichten Fische ist Gardners Prachtkärpfling. Der silberne Fisch mit roter Zeichnung ist am Besten in einem Verhältnis von 1 Männchen zu 2 Weibchen zu halten. Mit afrikanischen Barben lässt er sich gut vergesellschaften. Ansonsten gilt er als Aggressor und ist auch größeren Fischen gegenüber nicht ungefährlich. Gardners Prachtkärpflinge stammen aus dem südöstlichen Teil Nigerias. Sie bevorzugen gedämpftes Licht und Rückzugsmöglichkeiten in Form von Wurzeln. Um die Aggressionen anderer Fische gegenüber einigermaßen unter Kontrolle zu halten, wird Lebendfutter wie Mückenlarven und Wasserflöhe dringend angeraten. Der farbenfrohe Kämpfer wird bis zu 7 Zentimeter lang.

Guppys

Jeder Interessent der Aquaristik stolpert irgendwann über Guppys. Dieser Fisch wird bis zu 6 Zentimeter lang (ohne Schwanzflosse). Er stammt aus den nördlichen Regionen Südamerikas sowie einigen vorgelagerten Inseln der Karibik. Guppys vertragen Temperaturen von 16 bis 20 ° Celsius. Ihr Optimalbereich liegt bei 24-26° Celsius. Sie werden aufgrund ihrer Deckfarbe in verschiedenen Untergruppen eingeteilt, die sich zudem durch die Variationen ihrer Schwanzflossen differenzieren. Großflosser, Schwertflosser und Kurzflosser werden in weitere Guppyformen unterteilt. Das Besondere an Guppys ist das Lebendgebären. Die Afterflosse des Männchens ist dazu zu einem Fortpflanzungsorgan deformiert. Männchen bedrängen ebenfalls Weibchen anderer Fischarten und verhindern somit deren Fortpflanzung. Der Guppy sichert damit seiner Art den Lebensraum und die Nahrungsquellen. Eigene Jungtiere werden unter Umständen als Beute angesehen.

Kakadu-Zwergbuntbarsch

Foto:Redspider unter cc-by-sa

Ein beliebter Vertreter der peruanischen Flusslandschaft ist der Kakadu-Zwergbuntbarsch. Die Männchen erreichen eine Länge bis zu 10 Zentimetern, Weibchen liegen mit 6 Zentimetern weit darunter. Der Kakadu-Zwergbuntbarsch benötigt 23-28 ° Celsius warmes Wasser. Er hält sich in der unteren Hälfte des Aquariums auf und benötigt dort Versteckmöglichkeiten. In seiner Heimat bestehen diese aus Wurzeln, Höhlen und abgesunkenem Laub. Der Kakadu-Zwergbuntbarsch ist an nahrungsarmes, sauberes Wasser gewohnt. Die meisten Tiere sterben in Aquarien an Überfütterung und deren Folgen. Die Brut wird von der Mutter betreut, der Vater verteidigt das Revier gegen Fraßfeinde.

Kardinalfische

Der Kardinalfisch gehört zu den Karpfenartigen und stammt aus verkrauteten Gewässern Südchinas. Dieser bis zu 3,5 Zentimeter kleine Schwarmfisch lebt in Gewässern von 16 bis 24° Celsius. Ein Schwarm sollte mindestens aus 10 Tieren bestehen. Bei kühlerem Wasser entwickeln die Kardinalfische eine intensive Färbung. Hohe Temperaturen führen zu vermehrten Erkrankungen, wobei sie gegen Schwankungen in der Wasserhärte unempfindlich sind. Sie begnügen sich mit Pflanzen- sowie Trockenfutter, nehmen jedoch ebenfalls Lebendfutter an. Die Jungen des Kardinalfisches schlüpfen bereits nach 32 bis 72 Stunden.

Leopardpanzerwels

Der Leopardpanzerwels ist ein beliebter Bodenfisch. Er gehört zu den Antennenwelsen und wird bis zu 60 Zentimetern lang. Er stammt ursprünglich aus dem Norden Venezuelas und Brasiliens. Die Männchen sind mit ihren Stacheln extrem wehrhaft und wissen dies auch anzuwenden. Insbesondere heranwachsende Männchen tendieren zur innerartlichen Territorialbildung. Das Aquarium sollte deshalb nicht nur groß, sondern auch gut strukturiert sein. Die Wassertemperatur sollte für Leopardenwelse bei 26 bis 30° Celsius liegen. Leopardenwelse fressen jegliche Futterart. Große Exemplare können zusätzlich mit Muschelfleisch oder kleinen Fischstückchen versorgt werden.

Metallpanzerwelse

Der Metallpanzerwels stammt aus dem nordzentralen Bereich Südamerikas. Sein bevorzugtes Terrain ist in Bodennähe, der möglichst mit feinem Sand ausgestattet sein sollte. Bei diesen Panzerwelsen wird das Weibchen bis zu 7 Zentimetern groß. Männchen bleiben etwas kleiner. Metallpanzerwelse ernähren sich von Lebend- Trocken- und Frostfutter. Sie fühlen sich in Gruppen ab fünf Tieren wohl und geborgen. Die Wassertemperatur sollte zwischen 20 und 30° Celsius liegen. Die Gruppen durchwühlen den Boden nach Nahrungsresten und sind durch ihre robuste Art sehr lebendige Fische für Einsteiger.

 

 Neonsalmler

Neonsalmler werden höchstens 4 Zentimeter lang und gelten als die kleineren Favoriten der Aquaristik. Sie stammen aus dem Amazonasbecken und kommen in ihrer Heimat in Schwärmen bis zu 1000 Fischen vor. Ein Schwarm in Aquarien sollte je nach Becken 10-20 Tiere nicht unterschreiten. Charakteristisch ist das blaugrünliche Band vom Ansatz der Schwanzflosse bis zum Kopf. Dieser Leuchtstreifen reflektiert das Tageslicht und wird nachts dunkelviolett. Der rote Streifen vor der Schwanzflosse verblasst mit abnehmendem Licht. Die Wassertemperatur sollte zwischen 23 und 26° Celsius liegen. Neonsalmler bevorzugen Lebend- und Trockenfutter.

 

Papageienplaty

Foto:Marrabbio2 unter cc-by-sa

Ein lebendgebärendes Exemplar der Zahnkarpfen ist der Papageienplaty. Mit 17 bis 27° Celsius Wassertemperatur hat der Papageienplaty einen großen Spielraum an Vergesellschaftungsmöglichkeiten. Seine Friedfertigkeit lässt ihn gut mit anderen Kleinfischen auskommen. Der mexikanische Fisch wird bis zu 6 Zentimeter groß und fühlt sich in Schwärmen ab 5 Tieren geborgen. Um die Vegetation im Becken zu schonen, sollte regelmäßig pflanzliche Nahrung zugeführt werden. Er hält sich im mittleren Beckenbereich aus und benötigt ausreichend freie Schwimmfläche. Die einzelnen Züchtungen unterscheiden sich in ihrer Farbenpracht und Form.

Paradiesfisch

Der Paradiesfisch ist ein Barschartiger aus China, Vietnam und Thailand. Der farbenfrohe, zutrauliche Fisch wird bis zu 10 Zentimeter groß. Er hält sich im oberen Bereich des Aquariums auf und stellt keine besonderen Ansprüche an seine Nahrung. Er kann Temperaturen zwischen 18 und 30° Celsius vertragen. Zur Fortpflanzung besetzen die Männchen an der Oberfläche ein Revier, worin sie ein Schaumnest bauen. Selbst die laichbereiten Weibchen müssen um Einlass in das Revier bitten. In ihrer Heimat stellen Paradiesfische auch für die menschliche Nahrung wichtige Eiweißlieferanten dar.

Platys

Unter dem bekannten Platy versteht man einen lebendgebärenden Zahnkärpfling. Der Name wurde fälschlicherweise von dem Gattungsnamen Platypoecilius (Breitkärpfling) abgeleitet. Er stammt aus den Flüssen Mittelamerikas und benötigt Wassertemperaturen von 18 bis 25° Celsius. Die Männchen werden bis zu 4 Zentimetern groß und werden um weitere zwei Zentimetern von den Weibchen übertrumpft. Bereits die Wildform des Platys ist in Bezug auf die Farbenvielfalt äußerst variabel. Platys ernähren sich von Anflugnahrung, Algen und Pflanzenresten. Sie sollten immer mit einem deutlichen Überschuss an Weibchen gehalten werden. Platys haben eine Tragzeit von etwa 24 Tagen.

Rachows Prachtgrundkärpfling

Foto: Andreas Wretström unter cc-by-sa

Bei Rachows Prachtgrundkärpflingen handelt es sich um einen Bodenlaicher aus Mosambik, der bis zu 6 Zentimeter groß wird. Der eierlegende Zahnkarpfen benötigt 20 bis 24° Celsius warmes Wasser und lebt in der unteren Hälfte des Beckens. Die farbenfrohen Männchen stehen im Kontrast zu den kleineren bräunlichen Weibchen. Sie nehmen zwar Trockenfutter an, bevorzugen jedoch Lebendfutter. Die Männchen tragen untereinander Revierkämpfe aus, verhalten sich Artfremden gegenüber jedoch friedlich. Rachows Prachtgrundkärpflinge benötigen einen dunklen Grund. Zum Ablaichen wird in der Aquaristik Torf verwendet, der bis zur Restfeuchte getrocknet wird.

Rotaugen-Moenkhausia


Foto:Chle unter cc-by-sa

Der silbrige Rotaugen-Moenkhausia trägt seinen Namen aufgrund des roten Augenflecks. Sie werden bis zu 7 Zentimeter groß und stammen aus Ecuador, Bolivien, Peru und Brasilien. Die Wassertemperatur sollte 22 bis 28° Celsius betragen. Dieser „Echte Salmler“ fühlt sich insbesondere bei dunklem Grund und teilweisem Schwimmblattpflanzenbesatz wohl. Der Schwarmfisch benötigt mindestens 8 Artgenossen, um sein arttypisches Sozialverhalten ausleben zu können. Neben diversen Larven nehmen Rotaugen-Moenkhausias ebenfalls pflanzliche Nahrung an. Der sehr lebhafte Fisch sucht sich gerne Verstecke aus Wurzeln und Pflanzen. Er ist mit anderen Arten sehr leicht zu vergesellschaften.

Schwarzer Phantomsalmler


Foto:Krächz unter cc-by-sa

Der Schwarze Phantomsalmler ist ein friedlicher, ruhiger Schwarmfisch, der leicht mit ebenfalls ruhigen Fischen vergesellschaftet werden kann. Kennzeichnend sind die schwarzen und silbrigen Schulterflecken. Der schwarze Phantomsalmler erreicht eine Größe von vier Zentimetern. Der aus Brasilien und Bolivien stammende Salmler besiedelt die obere Hälfte eines gut bewachsenen Aquariums. Er benötigt dennoch ausreichend Schwimmraum. Der Schwarze Phantomsalmler nimmt sowohl Trocken- wie auch Lebendfutter an. Der Schwarmfisch sollte bei 22 bis 29° Celsius in Gruppen ab 5 Tieren gehalten werden. Das Männchen ist stark revierbildend.

Schmucksalmler


Foto:Euripides unter cc-by-sa

Der bis zu 5 Zentimeter große Schwarmfisch stammt aus Guyana. Der durchsichtig bis rot-gefärbte Schmucksalmler benötigt eine Wassertemperatur von 23 bis 27° Celsius. Charakteristisch sind die an den Spitzen ebenfalls rötlich gefärbten Flossen. Er bevorzugt dunklen Bodengrund. Seine Färbung kommt bei durch Schwimmpflanzen beschattete Becken zu besonderer Geltung. Schmucksalmler bevölkern in Gruppen ab 10 Tieren die mittlere Region des Aquariums. Sie sind friedfertig und leicht mit anderen Arten zu vergesellschaften. Völlig unproblematisch ist das Futterangebot. Er nimmt Flocken, Lebend- und Frostfutter an.

Schwertträger

Foto: de:Benutzer:ErnstA unter cc-by-sa

Der Schwertträger gehört zu den lebendgebärenden Zahnkarpfen. Sein Name stammt von der farbenprächtigen Verlängerung an der Unterkante der Schwanzflosse. Diesen Fortsatz bilden lediglich Männchen aus. Er wird mit zunehmendem Alter etwa 1/3 der Körperlänge ausmachen. Der friedfertige Gesellschaftsfisch stammt ursprünglich aus den Flüssen Mittelamerikas. Durch eine rasante Vermehrung in afrikanischen Gewässern wird er dort als Schädling angesehen. Schwerträger benötigen 22 bis 28° Celsius warmes Wasser. Die Weibchen werden bis zu 10 Zentimeter groß, Männchen liegen mit 7 Zentimetern darunter. Schwertträger springen gerne und können daher nicht in offenen Systemen gehalten werden.

Siamesischer Kampffisch

Der siamesische Kampffisch ist in der Einzelhaltung leicht zu pflegen. Er stellt keine besonderen Ansprüche an Wasserhärte und Futterqualität. Die umgebende Lufttemperatur sollte der des Wassers gleichen, da der siamesische Kampffisch durch sein Labyrinth in der Lage ist, atmosphärischen Sauerstoff aufzunehmen. Männchen und Weibchen greifen artgleiche Geschlechtsgenossen so lange an, bis kein Konkurrent mehr übrig ist. Selbst das eigene Spiegelbild wird attackiert. Dieser Barschartige wird bis zu 7 Zentimeter groß und fühlt sich bei Temperaturen von 24 bis 30° Celsius wohl. Siamesische Kampffische sind wegen ihrer Farbenpracht und den langen Flossen bei Aquarianern beliebt.

Sumatrabarbe

Foto: Aka unter cc-by-sa

Die Sumatrabarbe zählt zu den karpfenartigen Einsteigerfischen. Die typischen dunklen Streifen vom Rücken zum Bauch haben ihr den Beinamen Viergürtelbarbe eingebracht. Die quirlige Barbe sollte weder mit ruhigen Arten noch mit langflossigen Fischen zusammengesetzt werden. Dennoch ist sie bei richtigem Besatz für Einsteiger geeignet. In kleinen Gruppen zeigen Sumatrabarben gerne ihr geselliges Verhalten. Sie haben keine Ansprüche an ihre Nahrung und neigen nicht zur Bescheidenheit. Die angebliche Aggressivität ist im Normalfall eher dem Spieltrieb zuzuordnen. Bei Schwärmen ab 10 Tieren sollten andere Arten in Ruhe gelassen werden. Sie benötigen eine Wassertemperatur von 21 bis 28° Celsius.

Trauermantelsalmler


Foto:Sychriscar unter cc-by-sa

Der Trauermantelsalmler wird bis zu 6 Zentimeter groß und bewohnt die obere Hälfte des Beckens. Der Schwarmfisch fühlt sich in Gruppen ab 10 Tieren bei Temperaturen zwischen 18 und 28° Celsius wohl. Trauermantelsalmler können mit Lebend- und Gefrierfutter verköstigt werden. Sie sind Laichräuber und sollten nach der Eiablage aus dem Becken genommen werden. Trauermantelsalmler stammen aus Paraguay, Brasilien und Bolivien. Mit zunehmendem Alter verlieren sie ihre kontrastreichen Färbungen. Es handelt sich um lebhafte, robuste Fische, die genügend Platz zum Schwimmen brauchen, sich aber auch gerne unter Blättern ausruhen.

Zebrabärblinge

Zebrabärblinge stammen aus kleineren Flüssen und Tümpeln Vorderindiens. Sie werden bis zu 6 Zentimeter lang und tragen ihren Namen aufgrund der irisierenden Längsstreifen, die vom Kiemendeckel ausgehend sich auf After- und Rückenflosse fortsetzen. Diese Charakterisierungen schimmern je nach Lichteinfall silbrig bis Golden. Der Schwarmfisch sollte zwischen 20 und 24° Celsius gehalten werden und benötigt Gruppen ab 10 Exemplaren. Er ist sehr lebhaft und durchbricht gerne die Wasseroberfläche. Eine Abdeckung des Beckens ist von daher ein absolutes Muss. Zebrabärblinge halten sich in der oberen Hälfte auf und benötigen freien Schwimmraum sowie Pflanzenbewuchs als Versteckmöglichkeit.

Zwergfadenfisch


Foto:JanRehschuhunter cc-by-sa

Der Zwergfadenfisch stammt aus Indien, Bengalen, Assuan, Pakistan und Bangladesch. Er bevorzugt ruhige Mitbewohner und Wassertemperaturen zwischen 24 und 30° Celsius. Die rot-silbrige Musterung der 5 Zentimeter großen Barschartigen sind paar- oder haremsweise zu halten. Zwergfadenfische sind friedfertig und sehr scheu. Sie benötigen dichten Pflanzenbewuchs und zumindest eine teilweise Abdeckung durch Schwimmpflanzen. Er begnügt sich mit Lebend- Grün- und Trockenfutter. Obwohl er primär die obere Aquariumsregion durchstreift, nimmt er auch Futter vom Boden auf. Regelmäßige Wasserkontrollen sind für den Zwergfadenfisch unerlässlich.

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